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Albersroda - 1950 bis 1988


Heinz Martin organisiert im Jahre 1950 die Feuerwehr auf freiwilliger Basis neu. Der 8-Stundentag wird am 1.1.1950 eingeführt.
Der Arbeitslohn in der Landwirtschaft beträgt 70 bis 80 Pfennig pro Stunde.
Ab dem 20. April wird eine Schulspeisung in der Gaststätte durchgeführt.
Pro Woche und Kind ist eine Mark zu entrichten.
Der Rübenkäfer richtet auf den Feldern große Schäden an, sodass Schutzgräben um die Felder gezogen werden.
Zu Pfingsten fahren neun junge Leute aus dem Dorf zum Deutschlandtreffen nach Berlin.
Die Gemeinde verbietet, Jauche und Silowasser auf die Dorfstraße abzulassen.

Der Antrag, Schnellroda und Albersroda als Gemeinden zusammenzulegen, wird abgelehnt ( neun gegen zwei Stimmen).

1951

wird in freiwilligen Arbeitseinsätzen eine Wasserleitung in die Neubausiedlung gelegt. Bei Renovierungsarbeiten in der Kirche werden unter dem Putz kostbare Deckenmalereien freigelegt. Die durchschnittliche Altersrente beträgt monatlich 65 Mark. Werner Eulau wird Bürgermeister in Albersroda. Im Juli findet erstmalig nach dem Krieg ein Kranzreiten mit ca. 1.500 Zuschauern und abendlichem Reiterball statt. Der Kartoffelkäfer richtet große Schäden an. Für jeden gesammelten Käfer wird ein Pfennig gezahlt. Fast alle Bauern lassen die Feldarbeiten von der MAS Obhausen ausführen.

1953

soll der Sportplatzbau in der Gleinaer Straße beendet werden. Der Bürger Zinsky baut auf der 13. Neubauernstelle in Albersroda. Es wird eine Friedhofsordnung erlassen. Das Wassergeld wird mit zwei Mark pro Jahr für landlose Personen und 3,50 Mark für Bauern festgelegt. Die Hundesteuer beträgt jährlich zehn Mark.

1954

werden die ersten Mähdrescher auf den Feldern eingesetzt.

1955

verdienen die Kinder beim Rübenverziehen 80 Pfennig pro Stunde. Der Sportplatz in der Gleinaer Straße ist fertiggestellt. In Albersroda wird ein neuer LPG-Kuhstall gebaut.

1956

wird die Verkaufsstelle ( bisher im Privathaus Martin, Nr.11 ) im Gasthaus eingerichtet. Am neuen Sportplatz wurden 200 Pappeln gepflanzt. Die LPG kauft 1957 das Haus Nr.17 und richtet dort eine Werkstatt ein. Der Bau der Talsperre am Kirschberg wird begonnen.

1958

wird das Gasthaus an die Konsumgenossenschaft Langeneichstädt verkauft. Erstmalig werden Kartoffelkombines eingesetzt. Die gewonnenen Kartoffeln sind aber als Samen nicht zu gebrauchen.

1959

wird die Umgehungsstraße hinterm Dorf betoniert. Die Kosten betragen 132.000 Mark.

1961

werden in beiden Dörfern Dorfclubs gebildet. Extreme Frühjahrsstürme richten 1962 an Dächern und Häusern große Schäden an. 1963 werden die Erbsen erstmalig vom Flugzeug aus gespritzt.

1965

stellt die Bäckerei Elste ihren Backbetrieb ein.

1966

wird der Gemeindebackofen abgerissen. Die gemeindeeigenen Wege gehen 1968 in LPG-Rechtsträgerschaft über ( 05.06.1968 ). Ab 1. September gibt es nur noch die Schulklassen eins bis drei in Schnellroda. In der Albersrodaer Schule wird das Gemeindeamt untergebracht.

1969

treten Albersroda und Schnellroda dem Kommunalen Gemeindezweckverband (KGZV) bei, der aus den Gemeinden Barnstädt, Steigra, Schnellroda, Albersroda, Jüdendorf, Kalzendorf und Langeneichstädt besteht (28.3.1969).

1971

wird für beide Dörfer eine neue Dorfordnung verbindlich. Die Erntefeldversorgung wird eingeführt.

1973

entsteht an der Müchelstraße hinter dem Gasthaus ein Kleinfeldsportplatz. Gleichzeitig werden an der Mühle ein Reitplatz sowie Fußwege in der Siedlungsstraße gebaut. Die Belästigung durch Zementstaub vom Zementwerk Karsdorf ist erheblich, an den Entstaubungsanlagen wird aber gearbeitet.

Neben dem eingezäunten Kleinfeldsportplatz wird 1974 ein Planschbecken für die Kinder gebaut. Der Sportplatz an der Gleinaer Straße wird umgebrochen. Der Reitplatz an der Mühle ist fertig. Die beiden Gemeinden werden unter der Bezeichnung Albersroda mit Ortsteil Schnellroda vereinigt ( 20.05.1974 ).

1975

wird die Ortsbeleuchtung zwischen Schnellroda und Albersroda gebaut. Am Straßenrand werden Birken gepflanzt und im Dorfteich Fische ausgesetzt.

1976

wird in Albersroda eine Annahmestelle für Obst und Gemüse eingerichtet. Die Bevölkerung kann sich in den Sparten Kegeln und Reiten sportlich betätigen. Das Getreide wird 1977 vom Flugzeug aus auf die Felder gebracht. Studenten und Soldaten helfen, die Ernte unter schwierigsten Bedingungen einzubringen, da der Sommer sehr feucht ist.

1979

wird Bürgermeister W. Eulau Vorsitzender des Gemeindeverbandes Langeneichstädt.

1983

erhalten Klaus Holtschke ( Schweißbetrieb ) und Achim Wiedersberg ( Kraftfahrzeuginstandsetzung ) die Gewerbegenehmigung.

1984

begeht Bürgermeister W. Eulau sein 35jähriges Dienstjubiläum. Die Kanalisations- und Straßenbauarbeiten gehen weiter. In der Siedlungsstraße werden von den Anwohnern für 120.000 Mark Leistungen erbracht. Am 27. Juli erfolgt die Genehmigung des Gemeinschaftsantennenbaus und die Verkabelung der Ortslage Albersroda. Die Eigenheime der Bürger M. Marggraf, Gleinaer Weg 8, Albani, Siedlungsstraße 76, und W. Heinrich, Siedlungsstraße 79, können bezogen werden. Am 24.12.5.11. fegt ein starker Orkan über Teile Europas. In unserer Gemeinde gibt es relativ geringe Schäden. Die Schadenssumme liegt bei 2.500 Mark.

1985

erhält die Kegelbahn eine Automatik. In der Hauptstraße, Richtung Mücheln, wird ein neuer Sportplatz angelegt sowie ein Sportlerheim errichtet. In der Siedlungsstraße 83 wird im Jahr 1986 das Eigenheim des Bürgers H. Kuntz bezugsfertig.

1987

bezieht der Bürger Zwarg sein neues Haus in der Hauptstraße 55.

1988

werden Kanalarbeiten in der Hauptstraße durchgeführt. Es werden wie in Schnellroda vier Postschließfachanlagen aufgestellt. Die Bürger K. Heine und Wolff beziehen ihre neuen Eigenheime in der Hauptstraße 55 bzw. 56. Laut Beschluß der Gemeindevertretung vom 27.03.1990 werden die Verkaufsstelle des Konsums und die Gaststätte an den Bürger Hans Osterland verkauft.


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