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Geschichte der Weinrebe



Der Ursprung der Weinrebe

Der Ursprung der Weinrebe reicht weit in die Frühgeschichte der Erde zurück. Man nimmt heute an, dass es bereits vor 130 Millionen Jahren rebenähnliche Schlingpflanzen gab. Wissen-schaftlich exakt bestimmt ist das Alter von 60 Mio. Jahren für die ältesten Samenfunde von Reben in Nordeuropa, Südengland und Nordamerika.
Die Anfänge einer gezielten Weinkultur, also der Weinbereitung und des Rebenanbaues durch Menschen, reichen bis in die Zeit vor 6000 bis 8000 Jahren zurück. In der Kaukasusregion um das heutige Georgien findet sich die erste Abbildung einer Kelter auf einem Siegel. Ca. 3000 Jahre vor Chr. wurde der Weinbau und die Weinbereitung in Mesopotamien und Ägypten breits auf einem hohen Niveau betrieben.

Der Weg der Rebe nach Europa

Über diese Region und die Hochkulturen der Griechen, Etrusker und Römer gelangte der Weinbau nach Europa.
Die ersten Rebsortenbeschreibungen stammen aus der Zeit um 70-19 vor Chr. Nach dem Zerfall des römischen Reiches wurden im frühen Mittelalter die Klöster zu Zentren des Weinbaus und der Weinkultur. Ab dem 13. Jahrhundert unterschied man lediglich zwei Güteklassen von Wein "vinum hunicum" und "vinum francum". Der "fränkische" war im Vergleich zum "hunnischen" Wein der wertvollere und kostete etwa doppelt soviel. Ab dem 15.-16. Jahrhundert werden zunehmend Rebsorten genannt. Anfangs nannte man nur die Pflanzrebe mit ihren Namen, erst später ging der Sortenname auch auf den daraus gewonnenen Wein über. Der Silvaner wurde erstmals 1659 in Franken erwähnt.

Der sortenreine Anbau

Um das Risiko großer Schwankungen im Ertrag und der Qualität möglichst gering zu halten, war es üblich, die Rebsorten im sogenannten "gemischten Satz" anzubauen. Üblich waren fünf, aber auch bis zu zehn verschiedene Rebsorten in einer Anlage. Sortenrein angebaut, wie heute üblich, wurde erst mit Einführung der Pfropfrebe, nachdem große Schäden durch die Reblaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts und in großem Umfang während der Wiederaufbauphase des fränkischen Weinbaus vor 40 Jahren entstanden waren.

Die Namen der Rebsorten

Ihren Namen erhielten die Rebsorten erst 1874. In diesem Jahr tagte in Wien die "Internationale ampelographische Kommission" und fasste, die unter, über 1500 Synonymen verbreiteten Sortennamen, zu 355 Varietäten zusammen. In dieser Zeit begann auch wissenschaftliche Rebenzüchtung. 1882 entstand dadurch der Müller-Thurgau, am Anfang des 20. Jahrhunderts dann Sorten wie Bacchus, Kerner, Scheurebe, Rieslaner und Domina.

Die Besonderheit in Franken

Eine Besonderheit Frankens sind die Silvanerweine, welche auf nationalen und internationalen Vergleichen immer Bestplätze belegen.
Der Rebsortenlehrpfad zeigt die wichtigsten Sorten Frankens, einige der verbreitetsten internationalen Sorten, sowie pilztolerante Neuzüchtungen, welche auch für den Hausgarten geeignet sind.


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